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Lexikon

Kaution

In der Regel ist bei Abschluss eines Mietvertrages eine Kaution in Höhe von bis zu drei Monats-Kaltmieten durch den Mieter zu hinterlegen, sofern dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde. Diese dient zur Sicherung aller künftigen Ansprüche des Vermieters aus dem Mietvertrag. Die Kaution ist vom Vermieter getrennt von seinem eigenen Vermögen bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Die gesamten Zinserträge stehen hierbei dem Mieter zu, werden jedoch während der Dauer der Mietzeit nicht ausgezahlt, sondern erhöhen das Kautionsguthaben.

Der Anspruch auf Rückzahlung der Kaution nebst angefallener Zinsen besteht erst nach angemessener Zeit nach Beendigung des Mietverhältnisses (in der Regel drei bis sechs Monate, je nach Rechtsprechung), wobei Forderungen aus dem Mietverhältnis, insbesondere wegen nicht ordnungsgemäßer Übergabe der Mieträume, und ein Einbehalt wegen noch ausstehender Betriebskostenabrechnung aufzurechnen sind.